Tages-Andacht



«Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch
eines Wechsels Schatten.» Jakobus 1,17

Nimm nichts an, das vom Teufel kommt

Nachdem ich diesen wohlschmeckenden, saftigen Pfirsich gegessen hatte, blieb natürlich etwas von dem Saft an meinen Händen. Nach einer Weile ging ich wieder nach Hause, aber ich dachte nicht daran, meine Hände zu waschen. Meine Mutter sagte: „Junger Mann, hast du dich an den Pfirsichen von Herrn Schmidt vergriffen?“ Ich sagte: „Nein, das habe ich nicht. Mein Cousin war’s.“ Sie sagte: „Du gehst jetzt zum Haus dieses Mannes und sagst ihm, dass Du gekommen bist um für den Pfirsich zu bezahlen, den Du gegessen hast.“
Also nahm ich meine fünf Cent und weinte den ganzen Weg bis zum Haus von Herrn Schmidt. Ich hoffte, dass er nicht da wäre. Ich klopfte an die Tür und hörte eine Weile nichts, also klopfte ich erneut. Ich wollte mich gerade umdrehen und wieder gehen, als ich Schritte aus dem hinteren Teil des Hauses hörte.
Als er die Tür öffnete, sagte ich: „Herr Schmidt, wir haben einen ihrer Pfirsiche gepflückt und gegessen. Es tut mir Leid. Hier sind fünf Cent; ich möchte ihn bezahlen.“ Er sagte: „Mein Kind, wenn einer von euch Jungs einen Pfirsich haben möchte, dann kommt einfach an die Tür und fragt mich, ich gebe euch gerne welche.“ Danach fühlte ich mich noch schlechter als vorher, weil ich den Pfirsich auch ohne den ganzen Ärger hätte haben können.
Verstehst du um was es mir geht? Meine Mutter hatte mir beigebracht, nichts zu nehmen, das jemand anderem gehört. Dasselbe gilt auch für den geistlichen Bereich. Es ist falsch, wenn Christen Dinge annehmen, die eigentlich dem Teufel gehören. Es ist schade, wenn Christen auf seine Angebote eingehen.

Bekenntnis: Ich nehme nur an, was von Gott kommt. Von Gott kommen nur gute Gaben, unter anderem auch Gesundheit und Heilung.

8. Auflage 2015
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